Jodversorgung in der Schweiz (2013)

Die Schweiz ist ein Jodmangelgebiet und seit 1922 wird dem Tafelsalz Jod zugefügt.
Um die ausreichende Jodaufnahme in der Schweiz sicherzustellen, wird die Jodversorgung seit 1999 alle fünf Jahre kontrolliert. Deshalb hat die Eidgenössische Ernährungskommission das Bundesamt für Gesundheit gebeten, die Ausarbeitung und Veröffentlichung eines Expertenberichts über die Jodversorgung in der Schweiz zu unterstützen.
Die letzte Kontrolle wurde 2009 durchgeführt, und es zeigte sich, dass bei einem zunehmenden Anteil der besonders gefährdeten Gruppen (schwangere und stillende Frauen, Kleinkinder) ein Jodmangelrisiko besteht.
Dieser Bericht soll die Grundlage bilden für eine Anpassung der Jodergänzung im Schweizer Tafelsalz und wertvolle Informationen liefern für die Lebensmittelindustrie, für Lehrpersonen im Bereich menschliche Ernährung und für Gesundheitsexperten. Zu guter Letzt soll er die Jodversorgung, insbesondere für Personen mit einem erhöhten Risiko der Unterversorgung, verbessern und dabei die nachteiligen Auswirkungen von Jodmangel verhindern.

Publikationen

Seit Januar 2014 bilden das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) und die Abteilung Lebensmittelsicherheit des Bundesamts für Gesundheit (BAG) das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV). Die Berichte wurden somit zwar unter dem Namen des BAG publiziert, stehen aber nicht mehr in dessen Verantwortlichkeit.  

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Letzte Änderung 14.07.2017

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