Fette in der Ernährung (2013)

Die letzten Empfehlungen zu Nahrungsfetten der EEK wurden 2006 publiziert. In den letzten 10 Jahren sind neue Studien (Meta-Analysen) zum Einfluss verschiedener Fettsäuren in Nahrungsfetten und -ölen auf Herzkreislaufkrankheiten und auf Krankheitsmarker veröffentlicht worden. Dadurch hat sich die Datenlage bezüglich der Gewichtung einzelner Gruppen von Fetten (resp. Fettsäuren) verbessert.
Bisher erfolgte die Bewertung einzelner Fette vorwiegend aus Fall-Kontroll-Studien, aus ökologischen Studien oder aus Querschnittstudien. Solche Studien haben viele Stärken, sie bergen aber auch das Risiko, dass nicht berücksichtige Begleitfaktoren (Störfaktoren) die Aussagen verfälschen. Seit einigen Jahren liegen nun auch Resultate von randomisierten kontrollierten Interventionsstudien (RCTs) vor – bei denen im Gegensatz zu den Kohortenstudien Störfaktoren auf ein Minimum beschränkt werden können. Neue Meta-Analysen von Kohorten- und Interventionsstudien haben zudem die Aussagekraft der zugrundeliegenden Studien gemäss Evidenzgrad gewichtet. Damit haben sich die Aussagen bezüglich gesundheitlicher Auswirkung der verschiedenen Fette und Fettsäuren etwas verändert. Zudem haben auch nationale und internationale europäische Gremien neue Empfehlungen zu den Nahrungsfetten ver-öffentlicht, die berücksichtigt werden sollten.
Diese neue Situation war der Hauptgrund dafür, dass Experten die Fettempfehlungen der EEK (2006) nun im Auftrag des BAG revidiert haben.

Seit Januar 2014 bilden das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) und die Abteilung Lebensmittelsicherheit des Bundesamts für Gesundheit (BAG) das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV). Die Berichte wurden somit zwar unter dem Namen des BAG publiziert, stehen aber nicht mehr in dessen Verantwortlichkeit.  

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Letzte Änderung 14.07.2017

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